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Die Terrabon GmbH ist eine Projektgesellschaft, die das Gewerbegrundstück der Firma Miesen in Bonn-Dottendorf (Bundesviertel) erworben hat. Das Gelände wurde von dem Familienunternehmen als Wagenschmiede von Kutschen und später zum Bau von Spezialfahrzeugen, insbesondere Kranken-und Rettungswagen benutzt. Nach Arrondierung des Geländes durch Zukauf eines benachbarten Grundstücks verfügt die Terrabon nunmehr über ein Areal von 45.031 m².

 

Gemäß Aufstellungsbeschluss vom 07.05.1998 beschloss der Rat der Bundesstadt Bonn die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gebiet des ehemaligen Familiengrundstückes mit der Zielsetzung der Ansiedlung höherwertiger Gewerbe- und mischgebietstypischen Nutzungen unter Beachtung des benachbarten Bundesviertels. Aktualisiert wurde der Ratsbeschluss am 30.06.2005 dahingehend,  dass im Plangebiet vornehmlich eine Wohn- und Mischnutzung zu realisieren ist.

 

Die Terrabon hat in intensiver Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt im Rahmen eines städtebaulichen Qualifizierungsverfahrens im Jahre 2010 durch Mehrfachbeauftragung von insges. 6 renommierten Architekturbüros die Überplanung des Areals in Auftrag gegeben.
Das Entscheidungsgremium bestand aus Vertretern der Stadt Bonn sowie der Eigentümerseite und wurde von Herrn  Klaus Borchard,  emeritierter Professor für Städtebau und Siedlungswesen an der Universität  Bonn, geleitet. Das Gremium ist zu dem einstimmigen Ergebnis gelangt, das städtebauliche Konzept der Architekten Pilhatsch Löwnau zum Siegerentwurf zu küren.  Diesen Entwurf hat die Terrabon bei der Stadt als Vorhaben eingereicht.  Unser Antrag wurde mit einem  einstimmigen Einleitungsbeschluss der Stadt Bonn beschieden. Er soll nach den Vorschriften des § 13 a des BauGB (Bebauungspläne der Innenentwicklung) im sog. „beschleunigten Verfahren“ erfolgen.

 

In der Laudation der Fachjury zum Siegerentwurf wurde folgendes festgestellt:

 

„Der Beitrag ist unter das Thema „Wohnen am Wasser“ gestellt. Geplant sind neben einer Reihe von Stadthäusern mehrgeschossige Eigentumswohnanlagen, die jeweils auf der Westseite mit großzügigen Wasserflächen ausgestattet sind. Diese dienen einerseits als außergewöhnliche private Außenflächen, andererseits auch als Abstandsflächen zu Verkehrsflächen und Nachbarbebauung. Die Eigentumswohnanlagen sind an der Bahnseite als geschlossene Zeile, an der Westseite des Quartiers als Stadtvillen ausgebildet.

 

Zur Dottendorfer Straße hin werden der Wohnbebauung hälftig im Westen eine Zeile mit gemischter Nutzung aus Einzelhandel/Gastronomie im Erdgeschoß und Wohn- oder Dienstleistungsnutzung in den Obergeschossen sowie im Osten eine Zeile als Ärztehaus und Boardinghaus vorangestellt.

 

Wie auch an der Nordseite dominiert an der Südseite ein höheres Gebäude als Adressen bildender markanter Turm. Das Erschließungssystem unterteilt das Quartier nach Art von Windmühlenflügeln in um einen kleinen inneren Quartiersplatz versetzte Halbachsen. Diese Erschließungsstraßen schaffen eine unkomplizierte und effektive Erschließung der Wohngebäude, ohne gestalterisch oder lärmemissionstechnisch problematische Wirkung zu zeigen. Insbesondere Besucher des Quartiers werden in angenehmer Weise zu ihrem Zielpunkt geführt, wo sie auch ihr Fahrzeug oberirdisch abstellen können. Die Bewohner parken dagegen in zwei, gegebenenfalls auch vier eigenen Tiefgaragen, die unter den Gebäuden und den Freiflächen liegen und vom äußeren Rand des Viertels erschlossen werden. An der Dottendorfer Straße ist zudem ein großzügiger Platzraum angedacht, der als Entrée zum Quartier eine angemessene Wirkung entfaltet.

 

Insgesamt ist die Arbeit in hervorragender Weise geeignet, an einer zurzeit nicht adäquat genutzten Stelle der Stadt ein markantes neues Quartier mit hochwertigem Wohnungsbau zu schaffen.“

 

Die Terrabon möchte mit dieser Entwicklung dazu beitragen, dem nach den demographischen Erhebungen prognostizierten Bevölkerungswachstum bis 2030 um 11,8 % (ca. 38.000 Personen) gerecht zu werden. Wir beabsichtigen, mit den ca. 400 - 450 neu entstehenden Wohnungen einen Beitrag zu leisten, den daraus entstehenden Wohnungsbedarf der Bundesstadt Bonn insbesondere nahe den Arbeitsplatzschwerpunkten zu decken.